Das gibt es nur einmal: Auf Teilstücken der bis in die 1980er-Jahre als Rallye-Europameisterschaft gefahrenen „Hessen-Rallye” werden am 6. März aktuelle und legendäre Rallyefahrzeuge zu bestaunen sein. Bei seinen 1. ADAC Rallye Days möchte der Motorsport-Club (MSC) Horlofftal die Erinnerungen an die legendäre Rallye aufleben lassen und zugleich die nach aktuellen internationalen Reglements vorbereiteten Fahrzeuge präsentieren. Sport und Show bilden dabei die optimale Balance und entsprechen den Wünschen der vielen Fans, die zu den ADAC Rallye Days Horlofftal in den Dörfchen Hungen-Villingen und Laubach-Ruppertsburg erwartet werden. Das Besondere: Der Eintritt ist frei, und auf den beiden, als Rundkurse und mit Ortsdurchfahrten geplanten Strecken wechseln sich schnelle und enge Abschnitte ab, wie man es nur selten in Deutschland findet. Alle Zuschauerpunkte sind in wenigen Minuten zu erreichen, bei einem Besuch im Fahrerlager, unmittelbar im Ortskern von Hungen-Villingen, treffen Fans direkt auf die Fahrer und ihre Wettbewerbsfahrzeuge.

Internationale Maßstäbe

Bei vielen nationalen Rallyes werden die Erinnerungen an längst vergangenen Epochen des Rallyesports hoch gehalten. Ein nur national gültiges Reglement macht es möglich, dass betagte Fahrzeuge in der so genannten „Gruppe H” auch heute noch konkurrenzfähig bei Rallyes in Deutschland an den Start gehen. Ein wahrer Tummelplatz für die Gruppe-H-Fahrzeuge sind mittlerweile die nationalen Rallyes des Typs „200″. Dabei darf die Gesamtstreckenlänge aller Wertungsprüfungen zusammen 35 km nicht überschreiten; eine Streckenlänge, über die Profis nur schmunzeln, denn bei großen internationalen Rallyes ist nicht selten eine einzige Wertungsprüfung über 30 km lang!

Große Show – Eintritt frei

Die gesamte Palette spektakulärer Rallyefahrzeuge möchte der Motorsport-Club (MSC) Horlofftal jetzt bei seinen 1. ADAC Rallye Days präsentieren, ohne die Starter dabei einem Meisterschaftsdruck auszusetzen. In zwei unterschiedlichen Starterfeldern sollen historische Fahrzeuge, aber auch Rallyefahrzeuge neuester Generation zu sehen und zu hören sein. Dafür hat der in vielen Bereichen des Motorsports und der Verkehrserziehung engagierte MSC Horlofftal ein neues Konzept entwickelt. Bei freiem Eintritt können Zuschauer am 6. März 2010 rund um Villingen und Ruppertsburg auf zwei kurzen, aber fahrerisch anspruchsvollen Strecken sowie in einer großen „Boxengasse” in Villingen die Fahrzeuge und Fahrer live und am Limit erleben. In der „Boxengasse” können sich die Teams in Zelten und Ausstellungspavillons präsentieren, die nicht im offiziellen Feld der „Rallye 200″ gemeldet sind und damit nicht den Parc-fermé-Bestimmungen unterliegen.

Rahmenprogramm lockt

Rund 220 Helfer sind in die Organisation eingebunden, darunter viele routinierte Streckenposten und Funktionäre der Nachbarclubs, denn der MSC Horlofftal möchte an den beiden Wertungsprüfungen und auch am Rahmenprogramm den Fahrern und den Zuschauern viel bieten. Vier Zuschauerpunkte mit fachkundigen Moderatoren sind vorgesehen. Aktuell werden die Kontakte zu den Teams geknüpft. Rechtzeitig vor dem Saisonstart diverser nationaler Meisterschaften können die 1. ADAC Rallye Days auch ein gutes Trainingslager sein.

Drei Startergruppen

Der MSC Horlofftal verknüpft bei seinen 1. ADAC Rallye Days die Reglements verschiedener Konzepte miteinander und erreicht damit quasi drei unterschiedliche Startergruppen. Während der „offizielle” sportliche Teil im Rahmen einer „Rallye 200″ abläuft, können historische Fahrzeuge die Wertungsprüfungen als „Gleichmäßigkeitsprüfung” absolvieren. Zusätzlich werden drei ausgesuchte Top-Rallyefahrzeuge mit Spitzenfahrern als Sicherungsvorausfahrzeuge mit den Startnummern „0″, „00″ und „000″ eingesetzt.

Zwei Rundkurse

Die dreifach zu fahrenden Rundkurse haben nur eine Rundenlänge von 2,7 km beziehungsweise 1,8 km und gehen zu jeweils 50 Prozent unmittelbar über die Dorfstraßen. Und die Fans sind mittendrin statt nur dabei: An speziell gesicherten Zuschauerpunkten können sie den Fahrern aufs Lenkrad schauen – spektakulärer geht es kaum!

Weitere Informationen zur Veranstaltung, sowie entsprechende Anfahrtsbeschreibungen und Zeitpläne gibt es auf rallyedays.de

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